WLAN-Guide

Gutes WLAN - leicht gemacht:
Jetzt WLAN-Leistung mit simplen Tipps verbessern.

Schritt für Schritt zu bestem WLAN

Sie haben viele Geräte in Ihrem Netzwerk? Mehrere Smartphones, PCs, Smart-TVs oder Tablets? Sie möchten immer die beste Verbindung und schnelle Downloads und die beste Verbindung, auch, und gerade, wenn Sie von Zimmer zu Zimmer gehen? Hier geben wir Tipps, wie Sie die Leistung Ihres WLAN mit einfachen Mitteln messen und optimieren können.

Weitere Informationen finden Sie auch in unserer Inhouse-Broschüre:

Schritt 1:
Allgemein

Bevor wir uns mit Ihrem WLAN beschäftigen, ist es hilfreich zu verstehen, dass die nutzbare Internetgeschwindigkeit maßgeblich von zwei Teilbereichen mit unterschiedlichen Verantwortungsbereichen abhängt.

Der erste Teilbereich ist das Verteilnetz der WOBCOM, welches bis zu Ihrem Hausanschluss reicht und bei Ihrem Router endet. Die Internetgeschwindigkeit ist in Ihrem Vertrag geregelt.

Der zweite Teilbereich fängt am Router an und reicht bis zu Ihrem Endgerät, z.B. Ihrem Smartphone. Die hier nutzbare Internetgeschwindigkeit bzw. Bandbreite hängt von der eingesetzten Hardware ab – also vom Router, dem ggf. verwendeten Repeater (der zur Verstärkung des WLAN-Signals dient) und dem Endgerät.

Die Geschwindigkeit des WLANs sollte immer schneller als die vertraglich geregelte Internetgeschwindigkeit sein. Nur dann können Sie die volle Geschwindigkeit auch tatsächlich auf Ihren Endgeräten nutzen.

Schritt 2: Aktuelle WLAN-Leistung herausfinden

Lassen Sie uns feststellen, wie gut die Leistung Ihres WLAN an den Endgeräten wirklich ist. 

Die angezeigte WLAN-Geschwindigkeit am Endgerät, z.B. beim Smartphone, ist die theoretisch, maximale Brutto-Geschwindigkeit. Um nun die sogenannte Netto-Geschwindigkeit des WLANs zu bestimmen, gibt es verschiedene Wege – Möglichkeit 1 oder Möglichkeit 2:

Durchsatzmessung - umfangreich und exakt

Mit einem Smartphone können Sie mit Hilfe von WLAN-Apps, z. B. der FRITZ!WLAN App von AVM (für iOS und Android), eine WLAN-Messung in Echtzeit durchführen. Das funktioniert auch in Kombination mit anderen Hardware-Herstellern. Dabei wird die Bandbreite vom Smartphone zum Router bzw. Repeater gemessen. Der Vorteil hier ist es, die Angabe der durchschnittlichen, maximalen und minimalen Durchsatz-Rate (also die Netto-Werte) zu bekommen. Wenn Sie sich während der Messung langsam in der Wohnung bewegen, bekommen Sie einen Überblick des verfügbaren WLAN Signals in Ihrem gesamten Wohnraum.

Informationen auslesen - Pi mal Daumen berechnen

Um auf einfache Art und Weise einen ungefähren Netto-Wert zu erhalten, teilen Sie den am Endgerät angezeigten Brutto-Wert einfach durch 2. (Bitte beachten Sie: Diese Variante ist hauptsächlich dann geeignet, wenn Sie keine zusätzlichen Repeater eingesetzt haben.)

Liegt der Netto-Wert immer noch über der gebuchten Internetgeschwindigkeit, liegt er im grünen Bereich. Liegt der Wert unter der gebuchten Internetgeschwindigkeit, kann das ein Zeichen dafür sein, dass das WLAN nicht seine volle Leistung entfalten kann. Um diese zu verbessern, erhalten Sie in diesem WLAN-Guide wertvolle Tipps.

Alternativ können Sie auch über die Konfigurationsseite des Routers oder Repeaters die ausgehandelten Übertragungsgeschwindigkeiten zu den Geräten einsehen. Auch hier muss der angezeigte Wert wieder durch 2 geteilt werden.

Schritt 3: Äußere Einflüsse auf das WLAN-Signal und optimale Routerplatzierung

Die WLAN-Durchlässigkeit und der Empfang kann durch die Beachtung verschiedener Faktoren verbessert werden. Beispielsweise kann die Entfernung eines Routers zu den einzelnen Endgeräten einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie gut Endgeräte das WLAN-Signal empfangen können. Folgend eine Übersicht, wie das WLAN-Signal beeinflusst werden kann sowie Empfehlungen, wie Sie die optimale Erreichbarkeit und Verfügbarkeit in Ihrem Zuhause sicherstellen können.

Einfluss von Baustoffen

Unterschiedliche Baustoffe haben einen unterschiedlichen Einfluss auf die WLAN-Durchlässigkeit.

Anhand der Grafik wird dargestellt, welche Baustoffe die WLAN-Durchlässigkeit mit welcher Stärke mindern können.

Je nach Beschaffenheit der Wände innerhalb Ihres Zuhauses (und ob sie z.B. auch Wasserleitungen enthält), wird die Weitergabe Ihres WLAN-Signals mehr oder weniger beeinflusst.

Mögliche Störfaktoren

Unterschiedliche Geräte und Gegenstände können ebenfalls einen Einfluss auf das WLAN-Signal haben und es beeinträchtigen. 

Insbesondere andere elektronische Geräte, wie Bluetoothgeräte, Mikrowellen, Lautsprecher oder ein Babyphone können einen Einfluss auf das WLAN-Signal haben, da diese Geräte selbst eine gewisse Strahlung abgeben.

Die unterschiedlichen Strahlen und Funkwellen können sich gegenseitig stören – und damit auch die WLAN-Durchlässigkeit beeinflussen.

Ebenso haben Heizkörper oder Pflanzen einen Einfluss auf die WLAN-Empfangsstärke, aufgrund des enthaltenen Wassers.

Best Practice: Router-Platzierung

Die Platzierung des Routers kann ebenso Einfluss auf die WLAN-Durchlässigkeit haben.

  1. Router mittig im Zuhause platziert
  2. Router leicht erhöht positioniert
  3. Router freistehend

Bestens positioniert ist er in der Mitte des Zuhauses, leicht erhöht auf einem Tisch oder einer Kommode, sowie freistehend – das heißt, nicht innerhalb eines Schranks. So kann sich das Signal optimal verteilen.

Schritt 4:
Hardware-Auswahl / WiFi 6 / Mesh

Generell sollten Ihre Geräte für die WLAN-Infrastruktur (Router, Repeater) mindestens dem WiFi 5-Standard (das heißt dem WiFi-Standard der 5. Generation, erkennbar durch  Bezeichnung „AC“ am Gerät) entsprechen. Die Übertragungsraten von noch älteren WiFi-Standards (wie WiFi4, erkennbar durch Bezeichnung „n“ am Gerät) reichen bei den meisten WOBCOM-Tarifen schon nicht mehr aus, um eine optimale Leistung zu erbringen.

Für einfache Anwendungen wie z.B. dem Surfen im Internet oder die Nutzung von E-Mails oder Messengerdiensten reicht ein Router mit WiFi 5. Dieser Standard ist in den Modellen der Router-Kategorien „Standard“ und „Premium“ enthalten.

Bei höheren Anforderungen wie z.B. Home-Office, Streaming, Gaming oder auch Datentransfer innerhalb des eigenen Netzwerkes sollten Sie auf Wifi 6 (erkennbar durch Bezeichnung „AX“ am Gerät) setzen. Der WOBCOM Deluxe-Router verfügt über diesen WLAN-Standard.

Volles Potential durch Mesh

Sollten Sie eine größere Fläche in Ihrem Zuhause mit WLAN versorgen wollen, achten Sie darauf, dass sowohl Ihr Router, als auch Ihre Repeater die Mesh-Funktion unterstützen. Mesh sorgt für ein hausinternes Roaming und verbindet ihre WLAN Geräte optimal und vollautomatisch. Bewegen Sie sich so ohne Abbrüche durch Ihr Zuhause.

Installationsservice

Wir bieten Ihnen mit dem Installationsservice eine komfortable Inbetriebnahme Ihres Anschlusses und kümmern uns auch, wenn gewünscht, um die grundlegende Einrichtung – sei es die Konfiguration des Routers, die Einrichtung der E-Mails oder das Herstellen einer Verbindung vom Router zu End- oder Netzwerkgeräten. All das erledigt ein freundlicher Servicemonteur der WOBCOM für Sie – und Sie müssen nur noch lossurfen.

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